Rolf Jorga
Auf meinem Berufsweg hatte ich bis zum Ausscheiden aus der aktiven Arbeitswelt im Jahre 2002 als Offizier und Diplom-Betriebswirt die Chance, in deutschen und internationalen Militärstäben und später in international tätigen Großfirmen weltweit Managementaufgaben wahrzunehmen.
In einem in der Nähe unseres Wohnorts liegenden Alten- und Pflegeheim habe ich meine Mutter in einem Zeitraum von acht Jahren aus dem Rüstigsein bis in die Pflegestufe III begleitet und betreut bis sie nach einem schrecklichen, tödlichen Unfall im Heim verstarb. Als Mitglied in einem Angehörigenbeirat, langjähriger, externer Vorsitzender in einem Heimbeirat und Vorstandsmitglied in mehreren Seniorenorganisationen habe ich gelernt, Probleme in der Altenbetreuung zu erkennen und versuche, für ältere und kranke Menschen und ganz besonders für die, die nicht mehr über sich selbst bestimmen können, in Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen, ihren Mitarbeitern, Angehörigen und Betreuern Lösungen zu finden.Dies kann nicht nur auf lokaler Ebene passieren, sondern schließt auch die Region, das Land und die Politik mit ein.

